Medienbildung – Kompetent in Medien!

Der digitale Wandel hat unsere Welt tiefgreifend verändert und alle Lebens- und Gesellschaftsbereiche untrennbar durchdrungen. Die Unterscheidung zwischen Fiktion und Realität, zwischen Tatsachenberichten und Fake News wird durch die Komplexität der Medienlandschaft immer schwieriger. Eine frühzeitige Heranführung an Medien und die Vermittlung von Medienkompetenz bereits in der Grundschule sind daher essenziell.

Medienkompetenz umfasst nach Baacke (1996) vier Dimensionen: Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und Mediengestaltung. Sie beschreibt also nicht nur den bloßen Umgang mit Medien, sondern auch die Fähigkeit, sie kritisch zu hinterfragen, zu verstehen und selbst kreativ zu nutzen. Medienbildung hingegen bezeichnet einen umfassenderen Bildungsansatz, der Medien als integralen Bestandteil der gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung begreift und dabei auch ethische sowie soziale Aspekte einschließt (Kammerl, 2012).

Die Kultusministerkonferenz (KMK) unterstreicht die Notwendigkeit einer systematischen Medienbildung in der Schule: Der souveräne Umgang mit digitalen Medien ist „ebenso wie Lesen, Schreiben und Rechnen eine Kulturtechnik, die für ein selbstbestimmtes Leben unabdingbar ist“ (KMK 2016). Medienbildung muss daher ein fester Bestandteil schulischer Lehrpläne sein, um Schüler*innen die erforderlichen Kompetenzen für die digitale Welt zu vermitteln.

Kultusministerkonferenz (KMK) - Medienkompetenz in der Schule

Der souveräne Umgang mit digitalen Medien, mit digitaler Kompetenz ist „ebenso wie Lesen, Schreiben und Rechnen – eine Kulturtechnik, die für ein selbstbestimmtes Leben unabdingbar ist“. (Aussage 2016 von der damaligen Bildungsministerin Johanna Wanka und damaligen KMK-Präsidentin Bogedan »Zitat auf deutschland.de).

Medienbildung in der Schule

Die digitale Transformation erfordert eine neue Art des Lernens. Digitale Medien bestimmen nicht nur den Alltag der Erwachsenen, sondern prägen bereits das Leben von Kindern. Die erste Begegnung mit digitalen Medien findet oft im außerunterrichtlichen Bereich statt. In diesem Kontext erwerben Kinder informelle Medienkompetenzen, die jedoch ohne eine gezielte Reflexion unzureichend bleiben.

Die Schule hat daher die Aufgabe, Medienbildung strukturiert und reflektiert zu vermitteln. Dies bedeutet, dass Schüler*innen nicht nur technische Fertigkeiten entwickeln, sondern auch lernen, Medieninhalte kritisch zu hinterfragen, mediale Manipulationen zu erkennen und eigene Inhalte kompetent zu erstellen (Tulodziecki, 2018). Medienbildung muss dabei als fächerübergreifende Aufgabe verstanden werden, die sowohl die technische als auch die ethische, soziale und kommunikative Dimension der Mediennutzung umfasst.

Medienbildung mit der ZEITKUNST-medienKISTE

Die ZEITKUNST medienKISTE bietet einen praxisnahen und handlungsorientierten Zugang zur Medienbildung. Durch abwechslungsreiche Projekte, die digitale Anwendungen sowie die Erstellung eigener Medienprodukte beinhalten, erwerben Schüler*innen wesentliche Medienkompetenzen.

Dabei werden neben der Medienkompetenz auch Sach-, Sozial-, Selbst- und Methodenkompetenzen gefördert. Die Lehrkräfte erhalten fertig aufbereitete Unterrichtseinheiten, die an den individuellen Kenntnis- und Leistungsstand der Schüler*innen angepasst werden können. Die medienKISTE enthält alle notwendigen technischen und gestalterischen Materialien und ermöglicht eine direkte Umsetzung im Unterricht ohne große Vorbereitungszeit.

Wie kann Medienkompetenz mit der medienKISTE vermittelt werden?

Durch die Nutzung digitaler Tools und praxisnaher Lernformate bietet die medienKISTE zahlreiche Möglichkeiten, Medienkompetenz strukturiert zu vermitteln:

Medienkompetenz vermitteln
  • Vermittlung grundlegender digitaler Begriffe
  • Einführung in digitale Werkzeuge wie Word, PowerPoint oder Stop Motion Studio
  • Einsatz spielerischer und kreativer Methoden zur Vermittlung von Inhalten
  • Kombination von Audiovisualität, Haptik und digitalen Methoden zur Vertiefung des Lernens
  • Stärkung der Selbstwirksamkeit durch kreative Mediengestaltung und Präsentation
  • Umsetzung der Medienkompetenz analog zum Strategiepapier „Bildung in der digitalen Welt“ (KMK 2016)
  • Förderung von Kommunikation, Kreativität, Zusammenarbeit und kritischem Denken

Diese methodischen Ansätze orientieren sich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Medienbildung und bieten eine effektive Grundlage für eine zukunftsorientierte Medienerziehung in der Schule.

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