Kompetent in Medien – Medienbildung in der Grundschule

Durch die digitale Transformation hat unsere Welt eine gewaltige Veränderung erfahren, die alle Lebens- und Gesellschaftsbereiche unauflösbar durchdringt. Die Komplexität der Medienlandschaft

und ihre digitale Infrastruktur machen es immer schwieriger zwischen Fiktion und Realität, zwischen Tatsachenmeldung und fake news zu unterscheiden. Kinder sind neugierig, experimentierfreudig und es macht ihnen Spaß, diese neuen Medien auch zu (be-)nutzen, ohne dabei jedoch deren Komplexität zu durchschauen. Die Kinder kommunizieren mit den verschiedensten Medien, suchen darin nach Antworten auf ihre Fragen, pflegen Freundschaften und teilen Vieles aus ihrem privaten Bereich mit, ohne sich oftmals der Tragweite ihres Handelns bewusst zu sein. Deshalb ist eine frühzeitige Heranführung und eine kritisch reflektierte Auseinandersetzung mit Medien bereits in der Grundschule notwendig. Zur Bildung in einer digitalisierten Welt gehören nicht nur Medienkompetenz, sondern auch digitale Souveränität. Der souveräne Umgang mit digitalen Medien, mit digitaler Kompetenz ist „ebenso wie Lesen, Schreiben und Rechnen – eine Kulturtechnik, die für ein selbstbestimmtes Leben unabdingbar ist“. (Aussage 2016 von der damaligen Bildungsministerin Johanna Wanka und damaligen KMK-Präsidentin Bodegan). Medienbildung in der Grundschule muss auf diese Alltagswelt der Kinder reagieren und sie befähigen, sich in dieser digitalisierten Welt auch zurecht zu finden.

Was wollen wir mit der Medienkiste erreichen?

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